Stark für die Schwachen - Buch - Stefan Rössel

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Stark für die Schwachen - Buch - Stefan Rössel

Pionierin der jungen Hilfsbewegung

Die Dresdner Tafel war bei ihrer Gründung im Frühjahr 1995 die erste in den damals so genannten neuen Bundesländern, also der ehemaligen DDR, die sich mit der Wende der Bundesrepublik angeschlossen hatte. Edith Franke zählt damit zu den Pionierinnen auf diesem Feld der sozialen Hilfe.
Für ihr wohltätiges Engagement genießt Edith Franke hohes Ansehen in der Dresdner Gesellschaft und darüber hinaus. Geehrt wurde sie mit der Sächsischen Verfassungsmedaille und dem Bundesverdienstkreuz.

Aber diese Hochachtung ist nicht ungeteilt. Ihre Vergangenheit wird in der heutigen, vor allem westdeutsch und jedenfalls antisozialistisch geprägten Gesellschaft gelegentlich als Makel angesehen, der einen Schatten auf ihr Leben wirft. Zu DDR-Zeit war sie Parteisekretärin der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands.
 
Heute dirigiert die „Mutter der Dresdner Tafel“ 120 Mitarbeiter und organisiert den Umsatz von 2.000 Tonnen Lebensmitteln pro Jahr. Damit werden jede Woche 12.000 Kunden versorgt und 85 Sozialeinrichtungen beliefert. Im Alter von 72 Jahren kann sie 2015 das 20-jährige Bestehen ihres Unternehmens begehen.

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